Vergangene Aktivitäten des Instituts für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften

Ansicht der Ausstellung "bauhausfolgen" im Kolkmannhaus; Foto: Sigurd Steinprinz

Vortrag

Die Stadt als sozio-kultureller Raum – Eine fotografische Annäherung

Vortrag von Daniel Kreutzberg, Designer und Fotograf

am Samstag, den 14. Mai 2022,
im Schau- und Vortragsraum des Instituts für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften, Galerie im Kolkmannhaus

Fotografien führen die vertraute äußere Wirklichkeit vor Augen und ermöglichen so, eine visuelle Untersuchung der Geschichte einer Stadt und ihrer sozialen und kulturellen Verhältnisse. Der Vortrag im Rahmen des Seminars "Raus in die Stadt! – Didaktische Ansätze zu einem differenzierten Wahrnehmen des städtischen Umraums" eröffnet einen Blick auf künstlerische Zugangsweisen zum Thema "Stadt". Der Prozess der Ideenfindung soll dabei genauso beleuchtet werden wie die gestaltungspraktische Umsetzung, die inhaltliche und formal-gestalterische Fragen vereint. Das Ziel des Seminars besteht darin, auf Grundlage eigener gestaltungspraktischer Versuche, das Erfahrungs- und Wahrnehmungsfeld der Stadt für die Praxis des Kunstunterrichts fruchtbar zu machen und zu einem begründeten Einsatz methodischer und didaktischer Entscheidungen zu gelangen.

Workshop

Theaterpädagogischer Workshop zur Prävention gegen die Wirkung digitaler Gewalt

mit Dr. Cordula Fink, Dramaturgin

am 11. und 12. September 2021,
im Schau- und Vortragsraum des Instituts für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften, Galerie im Kolkmannhaus

Der Workshop ist Teil des Projekts "Erstellung exemplarischer Bildungsmodule für die Kunstlehrerinnen- und -lehrerfortbildung für die digitale Welt" innerhalb der Community of Practice Kunst und Musik [CoP] des Projekts COMeIN im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ausstellung

bauhausfolgen
Design-Lehre in Wuppertal
1919 – 1949 – 2019

vom 5. Dezember 2019 bis zum 27. März 2020
in der Galerie im Kolkmannhaus, Hofaue 51-55 (Hinterhaus), 42103 Wuppertal

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 jährte sich zugleich die Gründung der Werkkunstschule Wuppertal, die ihr Direktor Jupp Ernst 1949 im Sinne des historischen Vorbilds neuformierte. Das doppelte Jubiläum war Anlass und Ausgangspunkt für die Ausstellung bauhausfolgen, die das Institut für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften in der Galerie im Kolkmannhaus zeigte.

Der Fokus der Ausstellung lag auf der Arbeit Jupp Ernsts als Gründungsdirektor der Werkkunstschule sowie den drei sich herausbildenden Säulen der gestalterischen Ausbildung, für die in den 1960er Jahren Werner Schriefers (Grundlehre), Albrecht Ade (Grafikdesign) und Odo Klose (Industriedesign) stehen. Der abschließende Blick richtete sich auf den heutigen Studiengang Industrial Design der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität, insbesondere auf den dort entwickelten "Wuppertaler Prozess".

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Thomas Schriefers und entstand in Zusammenarbeit mit der Abteilung Industrial Design der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität. Ausstellungstechnik: Stephan Ohnjec, Grafik (einschl. Katalog): Johanna Scholz.

Flyer zur Ausstellung.

Das Projekt wurde gefördert durch:
Dr. Werner Jackstädt-Stiftung
FABU – Freunde und Alumni der Bergischen Universität e.V.
Rektorat der Bergischen Universität Wuppertal

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Ausstellung

Game Designers & Software Artists
Inszenierung und Selbstverständnis der Künstler*innen bei Electronic Arts, 1983–1988

vom 9. bis zum 30. August 2019
im Schau- und Vortragsraum der Design-Sammlung Schriefers

Anfang der 1980er Jahre hielten in Wohn- und Schlafzimmern immer mehr Heimcomputer Einzug. Vor diesem Hintergrund entstand, vor allem in den USA, eine wachsende Szene der Computerspieleentwicklung, die sich zunehmend professionalisierte. Besonders die Firma Electronic Arts wirkte mit ihrem Marketingkonzept auf die Inszenierung und das Selbstverständnis der Spieleentwickler*innen jener Zeit. Diese standen nicht nur vor der Herausforderung, das Computerspiel als Gegenstand zu definieren, zu gestalten und zu realisieren, sondern begriffen sich auch als Künstler*innen, die sich ein neues Medium zu eigen machen.

Die Ausstellung zeigte rund 70 Spiele und Anwendungen, die zwischen 1983 und 1988 erschienen sind, ergänzt um zusätzliche Exponate, wie etwa Bücher, Zeitschriften, Infomaterial und Hardware.

Die Ausstellung wurde konzipiert und organisiert von Dr. Björn Blankenheim (Fakultät für Design und Kunst), in Zusammenarbeit mit der Design-Sammlung Schriefers und Studierenden der Bergischen Universität; Ausstellungstechnik: Stephan Ohnjec.

Flyer zur Ausstellung

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Vortrag

Gemeinsam mit dem Futurismus spuckt auch der Sozialismus auf die alten Fresssysteme, aber...
Malewitsch und das Bauhaus

Vortrag von Dr. Noemi Smolik

am Mittwoch, den 10. Juli 2019,
um 16.15 Uhr,
im Schau- und Vortragsraum der Design-Sammlung Schriefers

Eine Veranstaltung des Instituts für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften in Kooperation mit den Teilgebieten Kunstgeschichte und Gestaltungstechnik

Plakat zum Vortrag

Ausstellung

Was ist ein guter Stuhl?

vom 6. Dezember 2018 bis zum 1. März 2019
im Schau- und Vortragsraum der Design-Sammlung Schriefers

Die Ausstellung nahm die Frage, was einen guten Stuhl ausmacht, zum Anlass, eine vielschichtige Diskussion über das Wesen der Dingwelt in Gang zu bringen. Hierzu wurden großformatige Zeichnungen, die unterschiedliche Stuhlformen zeigen, mit den Sitzgegenständen der Design-Sammlung Schriefers in Korrespondenz gesetzt.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Thomas Schriefers und stellte eine Kooperation mit der Löffler Collection, Reichenschwand, dar. Ausstellungstechnik: Stephan Ohnjec, Grafik: Johanna Scholz.

Flyer zur Ausstellung

Ausstellung

Farbstrategien in der Architektur

vom 7. Dezember 2017 bis zum 8. Februar 2018
im Schau- und Vortragsraum der Design-Sammlung Schriefers

Die Wanderausstellung stellt das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungskooperation zwischen dem Haus der Farbe in Zürich und der Edinburgh School of Architecture and Landscape Architecture (ESALA) dar, die nach Stationen in Winterthur, Edinburgh, Glasgow und London in der Design-Sammlung Schriefers der Bergischen Universität Wuppertal gastierte.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Fiona McLachlan, AnneMarie Neser, Lino Sibillano, Marcella Wenger-Di Gabriele und Stefanie Wettstein und adaptiert für den Standort Wuppertal von AnneMarie Neser. Ausstellungstechnik: Stephan Ohnjec.

Flyer zur Ausstellung
Das Bild zeigt die Visualisierung "Immersive Pop", (c) Haus der Farbe, Zürich, Marcella Wenger-Di Gabriele und Fiona McLachlan, Foto: Urs Siegenthaler

Ausstellung

Sehnsuchtswelten in der Schachtel

vom 24. Mai bis zum 3. Juni 2016
im Schau- und Vortragsraum der Design-Sammlung Schriefers

Die Geschichte zeigt, dass nur wenige Dinge Menschen begleiten, die ihre Heimat verlassen. Diese ganz privaten Schätze bilden dauerhaft eine Verbindung zur verlorenen Welt. Oft werden sie in einer kleinen Box, einem Karton oder einem Kästchen bewahrt: Sehnsuchtswelten in der Schachtel.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Thomas Schriefers und Dr. Cordula Fink-Schürmann (Schauspiel der Wuppertaler Bühnen) und stellte eine Kooperation mit dem Schauspiel der Wuppertaler Bühnen im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale 2016 "Utopie Heimat" dar. Ausstellungstechnik: Stephan Ohnjec.

Flyer zur Ausstellung

Weitere Infos über #UniWuppertal: